KOMÖDIE IM DUNKELN: Andine Pfrepper, Benno Schulz, Foto: Jochen Quast

Langwieriger Kurzschluss

Es wird Frühling, Schneeglöckchen sprießen und die Sonne ist warm genug für das erste Eis im Freien. Die perfekte Zeit also, um sich auch mal einen leichten und lustigen Abend zu gönnen: Mit „Komödie im Dunkeln“ lud das Theater Regensburg am Samstag zur Komödien-Premiere ins große Haus am Bismarckplatz, wo die Springbrunnen vor der Tür bestimmt bald wieder sprudeln dürfen.

Spielzeit_park

Klarheit?! Die neue Spielzeit am Theater Regensburg

Es fing gut an – mit Sonnenschein im Park. Das war dem Wettergott zu viel Frohsinn für März und so erzitterte der Theaterpavillion im Herzogspark schließlich doch noch unter Wind und Regen. Der guten Laune unterm Zelt tat dies keinen Abbruch und mit allerlei Frotzeleien stellten Jens Neundorff von Enzberg und seine Spartenleiter das Programm der nächsten Spielzeit am Theater Regensburg vor.

SHAKESPEARES SCHÄDEL IN FAUSTS FAUST: Fererk Brockmeyer, im Hintergrund: Jacob Keller, Gunnar Blume, Foto: Jochen Quast

Mayday, mayday!

Shakespeares Schädel in Fauts Faust – Die Uraufführung nach dem neuen Stück des Oberpfälzer Dramatikers Werner Fritsch trägt einen sperrigen Titel. Was die Inszenierung von Regisseur Bernd Liepold-Mosser aus dem offenbar nicht minder sperrigen Text gemacht hat, gab es bei der Premiere auf großer Bühne zu bestaunen.

TANZ.FABRIK.VIER!, Choreographie von Alessio Burani: Ensemble (c) Juliane Zitzlsperger

Tanz.Stunde!

Das Format Tanz.Fabrik! gibt den Tänzern am Theater Regensburg jedes Jahr die Möglichkeit, aus ihrer eigentlichen Rolle herauszutreten und selbst als Choreographen aktiv zu werden. Herausgekommen ist dabei in der vierten Auflage eine facettenreiche Stunde Tanz mit sieben Einzelepisoden.

LA CENERENTOLA: Enrico Iviglia, Vera Semieniuk (c) Sarah Rubensdörffer

Schwarz-Weiß-Malerei

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen? Nein, die letzte Opernpremiere in der aktuellen Spielzeit am Theater Regensburg war gänzlich taubenfrei. Dafür wurde ein Huhn geschlachtet bei Gioachino Rossinis Komischer Oper „La Cenerentola“, der italienischen Variante von Aschenputtel – zeitgleich zum EM-Viertelfinale Deutschland vs. Italien.

Stadt der Baustellen

BayTT16 – „Made in Munich“ & „Kunst statt Kommerz“-Podiumsdiskussion

Zwanzig Tänzer, ein Raum, eine Woche: Vier Produktionen aus dem Projekt “Minutemade – Die Dancesoap des Gärtnerplatztheaters“ bildeten einen fulminanten und vor allem abwechslungsreichen Tanzabend. Boxhandschuhe und eine Bühnentrauung an Tag 8 der Bayerischen Theatertage. Außerdem: Podiumsdiskussion zum Thema “Kunst statt Kommerz: Schafft das Weihnachtsmärchen ab“ mit Samt&Selters.

Tina mit dem kleinen Fuchs auf der Transition Oase, fotografiert von Thomas Holzmann

BayTT16 – „Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute“ & „Wir sind Gefangene“

Tag 2 der Bayerischen Theatertage stand im Zeichen von Politik und Zeitgeschichte. Während auf dem Haidplatz ein Konzert mit und für Geflüchtete stattfand, wurde auf den Bühnen der erste und zweite Weltkrieg aufgearbeitet mit einem Jugendstück vom Theater an der Rott und einer Oskar Maria Graf – Inszenierung des Münchner Residenztheaters.