SALOME: Johannes Preissinger, Dara Hobbs und Ensemble, Foto: Jochen Quast

Wildes Tanzdinner

Wer in die Oper geht, muss Anzug oder Abendkleid tragen und auf der Bühne singen Primadonnen in großen Roben komplizierte Arien. Ein Teil dieser Aussage stimmt. Welcher? Das verrät unsere Rezension zu Richard Strauss‘ Oper „Salome“ in der Inszenierung von Brigitte Fassbaender.

KOMÖDIE IM DUNKELN: Andine Pfrepper, Benno Schulz, Foto: Jochen Quast

Langwieriger Kurzschluss

Es wird Frühling, Schneeglöckchen sprießen und die Sonne ist warm genug für das erste Eis im Freien. Die perfekte Zeit also, um sich auch mal einen leichten und lustigen Abend zu gönnen: Mit „Komödie im Dunkeln“ lud das Theater Regensburg am Samstag zur Komödien-Premiere ins große Haus am Bismarckplatz, wo die Springbrunnen vor der Tür bestimmt bald wieder sprudeln dürfen.

Spielzeit_park

Klarheit?! Die neue Spielzeit am Theater Regensburg

Es fing gut an – mit Sonnenschein im Park. Das war dem Wettergott zu viel Frohsinn für März und so erzitterte der Theaterpavillion im Herzogspark schließlich doch noch unter Wind und Regen. Der guten Laune unterm Zelt tat dies keinen Abbruch und mit allerlei Frotzeleien stellten Jens Neundorff von Enzberg und seine Spartenleiter das Programm der nächsten Spielzeit am Theater Regensburg vor.

"Frühling für Hitler" wird zum überraschenden Smash-Hit des Broadways - dank Roger DeBris (Matthias Laferi) als Hitler

Hitler mit Schleifchen

„Weihnachten“, titelt eine der Kritiken über das Stück ‚Frühling für Hitler‘, „kommt dieses Jahr etwas früher. Und wen finden wir unter dem Baum? Adolf Hitler“. Dem können wir uns nur unumwunden anschließen. „The Producers“ am Theater Regensburg ist glorreicher Quatsch und genau die richtige Lachtherapie am Ende eines echt miserablen Weltpolitik-Jahres 2016.

SHAKESPEARES SCHÄDEL IN FAUSTS FAUST: Fererk Brockmeyer, im Hintergrund: Jacob Keller, Gunnar Blume, Foto: Jochen Quast

Mayday, mayday!

Shakespeares Schädel in Fauts Faust – Die Uraufführung nach dem neuen Stück des Oberpfälzer Dramatikers Werner Fritsch trägt einen sperrigen Titel. Was die Inszenierung von Regisseur Bernd Liepold-Mosser aus dem offenbar nicht minder sperrigen Text gemacht hat, gab es bei der Premiere auf großer Bühne zu bestaunen.